Zurück zur Übersicht

Risikobewertung „neu gedacht“ – Die Erweiterung um die dritte Dimension

Mitarbeiter mit Warnweste und Schutzhelm zieht hektisch und in Eile einen Hubwagen mit großem, schweren Warenkarton in Lagerhalle mit Holzpaletten und Fässern

Eine umfassende Bewertung von Risiken am Arbeitsplatz ist fester Bestandteil der Arbeitssicherheit. Doch obwohl es Gefahrenanalysen und Risikobewertungen bereits seit längerer Zeit gibt, haben sich die Methoden kaum weiterentwickelt. Unser Artikel erläutert, warum die Ergebnisse häufig lückenhaft sind – und wie Sie diese Lücken schließen können, um langfristig Verletzungen und Unfälle reduzieren und sogar vermeiden zu können.

Klassische Risikobewertungen in der Arbeitssicherheit greifen zu kurz

Eine allgemein bekannte Methode zur Risikobewertung ist die zweidimensionale Risikomatrix. Anhand von Wahrscheinlichkeit und Schweregrad einer möglichen Verletzung am Arbeitsplatz werden Sicherheitsrisiken beispielsweise in Rot, Gelb und Grün unterschieden. Diese im Unternehmensalltag eingesetzte Systematik zur Risikobewertung ermöglicht es,

  • einerseits Risiken transparent aufzuzeigen, Gefährdungen sauber einzuschätzen und mit den entsprechenden Maßnahmen zu minimieren und
  • andererseits das generelle Bewusstsein für die unterschiedlichsten Arbeitssicherheitsrisiken zu schärfen.

Gleichzeitig berücksichtigt die zweidimensionale Risikomatrix einen wichtigen Aspekt nicht.

Gezielte Erweiterung der Risikobewertung um eine dritte Dimension

Um eine höhere Aussagekraft in der Risikoeinschätzung und -bewertung zu erhalten, ist es wichtig, eine dritte Dimension hinzuzunehmen: den Faktor Mensch. Denn erst dadurch ergibt sich ein vollständigeres Bild hinsichtlich der tatsächlichen Gefährdung von Mitarbeitern bei einzelnen Tätigkeiten. So wird sichtbar, dass auch einfache Aufgaben einen höheren Risikograd mit sich bringen können. Diese erweiterte Perspektive schließt etwaige Lücken, die in der klassischen Risikobewertung und deren Methoden meist nicht oder nicht ausreichend beachtet werden.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Defizite zweidimensionaler Risikobewertung am Arbeitsplatz ausgleichen, wie Sie den menschlichen Faktor in das Verfahren der Risikobewertung integrieren und wieso Sie dadurch bessere Ergebnisse erzielen.

Inhaltliche Details zum Artikel „Risikobewertung neu gedacht“

Eckdaten zum kostenfreien Artikel:

  • Autor: Gary A. Higbee, EMBA, CSP
  • Dateiformat: PDF
  • Länge: Vier Seiten
  • Dateigröße: 1 MB
  • Sprache: Deutsch.