Sicher in der Arbeit, zu Hause und unterwegs: Warum die Befolgung von Sicherheitsregeln nicht ausreicht

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Dass Sicherheitsregeln wichtig sind und sie immer und jederzeit befolgt werden sollten, steht außer Frage. Und zwar in allen Bereichen: Egal ob in einem speziellen Arbeitsumfeld wie der Elektronik oder im Straßenverkehr. Wer nur die Sicherheitsregeln befolgt, ist aber noch lange nicht vor Unfällen geschützt. Denn neben der Befolgung der Regeln machen sicherheitsrelevante Gewohnheiten oftmals den entscheidenden Unterschied, wenn es darum geht, Unfälle und Verletzungen zu vermeiden.

Verkehrsregeln reichen nicht aus

Hände umklammern das Lenkrad eines Autos für sicheres Fahren
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(Bild: © Imaging L | stock.adobe.com)

Regeln sorgen dafür, dass Prozesse immer nach dem gleichen Muster ablaufen. Sie machen zudem das Verhalten der anderen vorhersehbar. Besonders im Straßenverkehr ist das unerlässlich. Dabei helfen uns auch sicherheitsrelevante Gewohnheiten, die jeder kennt:

  • Schon in der Grundschule lernen Kinder die Links-Rechts-Links-Regel, wenn sie über die Straße gehen wollen.
  • Als Autofahrer sollten wir an Kreuzungen immer alle Richtungen im Auge behalten.
  • Beim Gabelstaplerschein lernt man, besonders auf schwebende Lasten und herumlaufende Personen zu achten.
  • Für LKW-Fahrer sind die toten Winkel von besonderer Bedeutung.
  • Immer und zu jeder Zeit gilt: Blick- und Bewegungsrichtung müssen übereinstimmen!

Sowohl auf öffentlichen Straßen als auch in der Lagerhalle müssen wir feststellen, dass die Befolgung von Verkehrsregeln allein kein Garant für Sicherheit ist. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) listet jährlich 500 getötete und 3.200 schwerverletzte Personen infolge von Lkw-Unfällen auf. Besonders hoch ist der Anteil der Unfälle von Radfahrern mit rechtsabbiegenden Lkws – es kommt noch immer häufig vor, dass sie übersehen und überfahren werden, weil sie sich im toten Winkel neben dem Lastwagen befinden.

Fehler mit schwerwiegenden Folgen

Damit Verkehrsregeln funktionieren, müssen alle Verkehrsteilnehmer sie befolgen, ob nun am Steuer vom LKW oder Kleinwagen, auf dem Fahrrad oder zu Fuß. Dass dennoch Fehler passieren, lässt sich allerdings nicht ausschließen. Immer wieder sind wir bei der Arbeit oder im Straßenverkehr gedanklich nicht bei der Sache. So kann es auch passieren, dass wir auf die Straße blicken, aber nicht bewusst wahrnehmen, was eigentlich vor uns liegt. Wie oft erinnern wir uns beispielsweise nicht mehr unseren Arbeitsweg? Wie oft sind wir in Hektik und wollen mehrere Dinge auf einmal erledigen: Mit dem Smartphone in der Hand gehen wir zu Fuß über die Straße oder – noch schlimmer – fahren wir Auto. In Eile erledigen wir kurze Arbeitsschritte ohne Schutzkleidung. Kein Wunder, dass das oft schief geht. Denn gerade in diesen Momenten unterschätzen wir das Sicherheitsrisiko und brechen Sicherheitsregeln. Damit setzen wir uns selbst einer unnötig hohen Gefahr aus. Wir denken: Bisher ist ja noch nie etwas passiert.

Die anderen im Blick behalten

Auch wenn wir selbst alle Regeln befolgen, heißt das nicht, dass andere das auch tun. Wenn uns beispielsweise ein anderer Verkehrsteilnehmer übersieht und uns die Vorfahrt nimmt, dann kommt es trotzdem zum Unfall – obwohl wir alles richtig gemacht haben. Sind wir aber aufmerksam bei der Sache, dann haben wir die Chance, den Zusammenstoß durch eine reflexartige Reaktion noch zu verhindern. Wenn wir mit dem Gabelstapler durch die Lagerhalle fahren und eine an der Seite stehende Person läuft plötzlich in unseren Weg, dann können wir ebenfalls noch ausweichen oder bremsen – sofern wir mit Kopf und Augen bei der Sache sind.

Über Sicherheitsregeln hinaus: Sicherheitsrelevante Gewohnheiten aneignen

Aus diesen Gründen ist es wichtig, an den eigenen Gewohnheiten zu arbeiten und diese nachhaltig zu verbessern. Machen Sie sich dazu immer wieder bewusst, was Sie „jetzt konkret im Augenblick“ tun, und behalten Sie die Augen und den Kopf bei der Sache. Denn unserer Erfahrung nach sind es genau diese beiden Fehler, die maßgeblich dazu beitragen, dass die große Mehrheit aller Verletzungen und Unfälle überhaupt passiert.

Die Befolgung von Sicherheitsregeln ist die eine Sache – sie muss aber ergänzt werden um sicherheitsrelevante Gewohnheiten. Nur wenn wir beides beachten, können wir uns in jeder Situation sicher verhalten – bei der Arbeit, zu Hause und unterwegs. Mehr darüber, wie Sie Ihre eigenen sicherheitsrelevanten Gewohnheiten verbessern und auch Ihre Familie daran teilhaben lassen können, erfahren Sie unter Sicherheit 24/7 – auch für die Familie.

 

Lesen Sie auch den aktuellen Teil unserer Artikelreihe Paradigmenwechsel in der Arbeitssicherheit! Im Mai geht es um das spannende Thema: „Sind wir schon sicher genug? Warum wir kontinuierlich an der Reduzierung unserer Verletzungszahlen arbeiten sollten“!

 

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